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Zitat:
„Wenn die Jäger wollen, dass sie endlich verstanden werden als eine Art Gleichgewicht zwischen Natur und Mensch, dann müssen sie sich anders verhalten.
Jagd wird im gleichen Atemzug genannt mit Sport, Trophäen, Überheblichkeit, Kampf und Sieg. Das muss aufhören.“
Reinhold Messner
Neue Leitbilder einer zeitgemäßen Jagd
Heute jedoch können sich nicht mehr alle Jäger mit dem Leitbild „Trophäenjagd“ identifizieren. Ein wachsender Teil der Jäger unterstützt die von Waldbauern, Förstern und Naturschützern seit Jahrzehnten geforderte „andere Einstellung“ zu Jagd und Wild.
Das Ergebnis ist ein Überdenken der jagdlichen Ziele:
So sollen Rot-, Reh- und Schwarzwild nur noch in so großer Zahl vorkommen, dass die Waldbodenpflanzen inkl. der Jungbäume gedeihen können. Das schließt die künstliche Fütterung von Wildtieren aus und fordert andere Jagdmethoden.
Die Erbeutung von Jagdtrophäen allein wird nicht mehr als „vernünftiger Grund“ für das Töten von Tieren betrachtet.
Im Rahmen der Wildschadensvermeidung und der Abschöpfung des natürlichen Überflusses, kann wertvolles Wildtierfleisch gewonnen werden.
Auch dieses neue Leitbild erfordert den passionierten Jäger, der sein Handwerk versteht, mit hoher Effizienz und geringer Naturstörung jagt und dabei von der Gesellschaft akzeptiert wird.
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