Eintrag 26 vom Montag, der 02. August 2010 um 19:51 Uhr von Jürgen Wolsfeldaus Frohburg
Sicherlich, das Jagdrecht ist nicht gerade das Lieblingsgebiet der auszubildenden und ausgebildeten Jäger. Dennoch möchte ich allen ein neues Buch ans Herz legen: Jagdrecht im Freistaat Sachsen, Neumann-Neudamm-Verlag.
Eintrag 25 vom Freitag, der 23. Juli 2010 um 10:19 Uhr von Christelle Damerowaus 16827 Krangen
Hallo, Jagdfreunde! Für den 65. Geburtstag eines lieben Freundes und begeisterten Jägers bin ich auf der verzweifelten Suche nach der DVD des Films "Halali oder Der Schuß ins Brötchen". Ich habe das Internet rauf und runter abgesucht, vergeblich. So stieß ich auch auf Ihre Website und den Artikel über den Film. Kann mir vielleicht jemand diesen Film zukommen lassen, auch gern als Kopie. Es soll natürlich nicht kostenfrei sein. Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße Ch. Damerow
Eintrag 24 vom Montag, der 04. Januar 2010 um 10:40 Uhr von Mario Hörigaus 01936 Laußnitz
Ein gesundes neues Jahr und Weidmanns heil auf allen wechseln den Mitgliedern des ÖJV.Da ich das Thema Zulassung Jagdhunde bei euch angeschnitten habe möchte ich weiter über den neuesten Sachstand berichten.Vielen Dank Herr Greeb für ihren ausführlichen Brief zu diesem Thema.Ihr Sachverstand zu diesem ist beeindruckend.Jetzt ist der Durchbruch endlich da,die Obere Jagdbehörde in Thüringen hat mit einem Erlass auf das Verwaltungsgerichtsurteil von Gera reagiert und lässt alle Jagdhunderassen mit Herkunftsnachweis zu Brauchbarkeitsprüfungen zu. Weiterhin werden auch Zucht-und Prüfungsverbände die nicht den JGHV angehören anerkannt.-Gleiches Recht für alle,ist nun in Thüringen Realität. Auch ich war nicht untätig und habe am 18.12.09 einen Termin bei der Oberen Jagdbehörde wahrgenommen.In Gegenwart der Referatsleiterin und des Ministerialdirigenten konnte ich ausführlich über die Position des Deutschen Schweisshundeverbandes zum Thema sprechen. Die anschliessende Diskussion war geprägt von dem Willen auch in Sachsen eine Änderung der Gesetzeslage herbeizuführen ohne das es erst einer Klage vor dem Verwaltungsgericht bedarf.Die Änderung sollen noch in diesem Jahr realisiert werden. Nun laufen die JGHV-Grössen in Sachsen Sturm,daß unvermeidliche aufzuhalten.Neuestens mit einem Aufruf an alle!! Hundeführer ihre im Jahr 2009 angefallenen Nachsuchen ausführlich zu melden um wie sie sich ausdrücken,beeindruckende und überzeugende Daten an das Ministerium zu liefern.Na dann,bitte schön.Wenn das dann beeindruckender sein soll als das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in dem die Persönlichkeitsrechte eines jeden Bürgers garantiert sind,(also auch welchen Jagdhund ich führen möchte)bitte!!Nun frage ich mich was ich noch im Landesjagdverband Sachsen zu suchen habe,wenn dieser dieses Treiben noch unterstützt.Herr Greeb wie Recht haben sie mit dem Ausspruch Das Bessere ist der Feind des Guten. Wir haben nicht den Anspruch die Besseren zu sein,aber wir wollen Gleichberechtigung. Übrigens wissen die meissten Jäger nix über diese unsäglichen Regelungen im Jagdhundewesen,das war dann wohl auch der Grund das sich sich einige wenige gerade im Schweisshundewesen profilieren konnten. Ich hoffe auch in euren Reihen für etwas Gesprächsstoff gesorgt zu haben und verbleibe mit Weidmanns heil.Vielleicht lernt man sich ja bald auch einmal persönlich kennen.
Eintrag 23 vom Montag, der 30. November 2009 um 22:40 Uhr von Mario hoerigaus Laussnitz
Hallo ich noch mal.Ich bin Mitglied im Deutschen Schweisshundeverband.Wir haben genauso Zuchtkriterien wie die´etablierten Schweisshundeverbände.Unsere Vorprüfung und Hauptprüfung ist glaub ich mindestens so anspruchvoll wie die des Hirschmanns bzw. Klub 1912.Das Problem ist nur wir haben uns erst 2002 gegründet.Und nun fürchtet man sich offenbar vor der Leistungsfähigkeit unserer Hunde.Wären wir schlecht würde es uns nicht lange geben.Es kann nicht sein, was nicht sein darf.Übrigens wenn die JgHV angeschlossenen Verbände den Stein der Weisen bei der Zucht gefunden hätten warum schlägt man sich derzeit mit dem Problem der Epilepsie so herum.Und mit Verlaub laut VDH-Statistik 2008 sind 62 BGS-welpen und sogar nur 31 Hannoversche Schweisshundewelpen bundesweit über den JGHV gezüchtet worden.Ist das nicht ein bisschen wenig!??Ach so ist ja kein Bedarf da....Wir erleben es anders!!
Eintrag 22 vom Donnerstag, der 26. November 2009 um 12:18 Uhr von Etienne Krügeraus Brand - Erbisdorf
Also soweit ich weiß kann ich auch mit meinem Beagle oder jedem anderen Jagdhund, der Papiere aus JGHV-anerkannter Zucht hat, die 1000m nach Verbandsfährtenschuh- bzw. Verbandsschweißprüfungsordnung des JGHV ablegen, egal wer die ausrichtet. Die BGS-Leute machen ihre Hauptprüfung wohl auf einer echten Krankfährte, was aber nach meinem Wissen die Eignung bzw. Brauchbarkeit des jeweiligen Hundes für erschwerte Nachsuchen nach dem Landesjagdgesetz nicht in höherem Maße erfüllt als die "normale" 1000m-Fährte nach VSPrO oderVFschPrO. Außerdem machen die Alpenländ. Dachsbracken - die dritte anerkannte Schweißhundrasse - auch bei der GP die 1000m Fährte und die Tiroler Bracken prüfen auch bei der GP auf 1000m mit Fährtenschuh, auch in Sachsen. Da seh ich jetzt kein Problem. Ich denke was der Schreiber meint ist wohl die Zulassung von Hunden, die nicht aus der Zucht eines dem JGHV angeschlossenen Vereines oder aus "Schwarzzuchten" stammen zur Prüfung. Die dürfen in Sachsen nicht geprüft werden, aber wohl in Brandenburg und in anderen Bundesländern auch, wo weiß ich jetzt im Detail aber nicht so genau. Wenn der Hund dort an einer Leistungsprüfung teilgenommen hat, die ihm die Brauchbarkeit für Nachsuchen bestätigt (für Sachsen mindestens 600m und Stehzeit über Nacht) kann sich der Hundeführer die "grüne Karte", die die Brauchbarkeit bestätigt, auch in bzw. für Sachsen ausstellen lassen und hat dann einen Hund der für Nachsuchen brauchbar ist. Wenn andere Vereine für BGS oder Hannoversche Schweißhunde in Sachsen nicht Prüfung machen bzw. deren Hunde in Sachsen nicht an Prüfungen teilnehmen dürfen liegt das wohl daran, dass die nicht im JGHV organisiert sind. Ich persönlich weiß nicht, ob das jetzt so dramatisch ist, man könnte aber über eine Liberalisierung nachdenken, die ähnlich wie Brandenburg auch Hunde ohne JGHV-angeschlossene Vereinspapiere zulässt. Die Kehrseite wäre dann aber vielleicht eine "Verwässerung" bei der Zuchtauswahl, da unter Umständen kein Zuchtwart mehr auf den Genpool der Hunde aufpasst und vielleicht nachteilige Verpaarungen (Nervosität, HD, Schußfestigkeit, Zahnfehlstellungen usw.) öfter vorkommen als mit Zuchtwart- Aufsicht.