Einladung zur Jahreshauptversammlung und Tontaubenschießen

am Samstag, 27.06.2026

10.00 Uhr
Tontaubenschießen auf dem Schießplatz Lichteberg
Anmeldung unter info@nightboar-hunter.de oder in der Geschäftsstelle sachsen@oejv.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Jahreshauptversammlung 13 Uhr am Schießplatz Lichteberg

Lichteberg 1
04758 Cavertitz

Anträge zur Mitgliederversammlung und Wahlvorschläge sind bitte schriftlich bis zum
20.06.2026 an den Vorstand (Geschäftsstelle) zu richten.

Einladung Zerwirkkurs am 21.09.2025 in Sosa

Sehr geehrte Mitglieder des ÖJV Sachsen,

am 21.09.2025 um 9.00 Uhr findet in Sosa ein Zerwirkkurs statt. In diesem geht es zuerst um das Zerwirken eines Schalenwildes an sich und im Verlauf des Tages um die Herstellung von Knackern, Bratwürsten und Frühstücksfleisch im Glas.

Die Teilnahmegebühr für Mitglieder des ÖJV Sachsen beträgt 50 €, für Nichtmitglieder  70 € pro Person. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Die Teilnahmegebühr beinhaltet ebenfalls die Verpflegung an diesem Tag.

Bei Interesse melden Sie sich bitte per Email beim ÖJV Sachsen  sachsen@oejv.de an.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2025

Sehr geehrte Mitglieder des ÖJV Sachsen e.V.,

am Samstag, den 24.05.2025, findet unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt, zu der wir hiermit herzlich einladen. Bringen Sie doch gern auch Ihren Partner und Ihre Kinder mit.

Ort:                 Blockhausen, 09619 Dorfchemnitz (Koordinaten fürs Navi: 50.780877, 13.426247)

Beginn:          10:00 Uhr

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Bericht des 1. Vorsitzenden und des Geschäftsführers
  3. Bericht des Schatzmeisters
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstandes, des Schatzmeisters 
  6. Neuwahl des Vorstandes
  7. Sonstiges / Anträge / Diskussionen
  8. Schlusswort des Vorsitzenden

Weiteres Programm: 

  • Präsentation und Test aktueller Wärmebildtechnik durch die Fa. Night Boar Hunter 
  • 12.00Uhr Mittagspause (Getränke und Essen vor Ort)
  • 13.00 Uhr Exkursion – Jagdausübung, Wildschäden, Waldumbau 

Ende: gegen 16:00 Uhr

Viele Grüße
Der Vorstand


Einladung zum Frühjahrsschießen 2025

Liebe Mitglieder und Freunde des Ökologischen Jagdvereins Sachsen,

wir laden euch herzlich zu einem Übungsschießen ein:

Datum: Donnerstag, 10. April 2025

Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr

Durchführung: 1. Durchgang 18:00 bis 19:00 Uhr
2. Durchgang 19:00 bis 20:00 Uhr
max. 5 Teilnehmer pro Durchgang

Ort: Schießkino Mitteldeutschland (Schortentalstraße 28, 07613 Heideland)

Teilnahmegebühren:

• Mitglieder: 15 €

• Nichtmitglieder: 30 €

Clemens Weiser wird vor Ort sein und euch mit wertvollen Tipps unterstützen.

Anmeldung:

Bitte meldet euch für unsere Planung bis zum 5. April 2025 über folgenden Link an: Anmeldung

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und einen lehrreichen Abend im Schießkino.

Mit freundlichen Grüßen,

Euer ÖJV Sachsen


Erfahrungsaustausch zur ASP-Bekämpfung zwischen dem ÖJV Brandenburg-Berlin und dem ÖJV Sachsen

der Netzfang in der Praxiserprobung – Besprechung der Einsatzmöglichkeiten

Die ASP ist momentan vermutlich das prägende jagdliche Thema vor allem in den stark betroffenen Ländern Brandenburg und Sachsen.

Besonders in Sachsen gewinnt die Ausbreitung der ASP an Fläche, ohne das ein Ende oder eine Umkehr absehbar ist. Der ÖJV-Brandenburg bot den sächsischen Kollegen einen inhaltsvollen Tag in der Landeswaldoberförsterei Müllrose zum Erfahrungsaustausch im Kampf gegen die Tierseuche.

Nach der Begrüßung aller Teilnehmenden durch Eckhard Fuhr, wurde der Verlauf der Ausbreitung im Bundesland Brandenburg visualisiert und nachvollzogen. Es wurde schnell klar, dass nur ein schnelles und lösungsorientiertes Handeln auf allen Ebenen zum Erfolg führt. Die Verantwortung und Koordinierung liegt in beiden Bundesländern bei den Landkreisen. Das aktuelle Geschehen wird wohl erst mit der Maisernte und dem Verlust der bisherigen Einstände für das Schwarzwild deutlich werden. Gleiches gilt für Sachsen. Auch wenn die Seuche bislang nur Teile Ostsachsens und Ostbrandenburgs erfasst hat, sind die sozioökonomischen Auswirkungen insbesondere bei den Schweinebauern deutlich spürbar.

Der einzige Weg, der Seuche vorzubeugen, ist die Reduktion der Population im Vorfeld der Seuchenausbreitung. Ist die Seuche einmal da, beginnt ein fortwährender Kampf der Abgrenzung der Seuchenherde und der Eliminierung der Bestände in den betroffenen Gebieten. Dabei verhält sich der afrikanische Schweinepesterreger anders als bisherige Erreger. Bei hoher Mortalitätsrate der infizierten Schweine, hält sich der Erreger an Kadavern und im Boden über mehrere Monate. Da die Infektiösität des Erregers jedoch gering ist, infiziert sich fortlaufend immer nur ein Teil der Population, sodass ein Ende durch eine natürliche Durchseuchung der Gebiete ausgeschlossen ist.

Doch bislang sieht es gut aus in Brandenburg. Der Schlüssel zum Erfolg ist der Dreiklang aus Fallwildsuche, Zäunung und Sauenfängen. Alle Instrumente sind dabei als gleichwertig zu betrachten. Die Kadaver und damit Erregerdepots müssen aus der Landschaft entfernt werden und die infizierte Population muss entnommen werden. Hier soll das Risiko der Ausbreitung in neue Teilpopulationen durch Zäunung möglichst verhindert werden. Saufänge eignen sich für die Entnahme, da man ohne großen Jagddruck in den Kerngebieten „Strecke“ machen kann. Aber einfacher als die Jagd mit bloßer Büchse ist die Fangjagd nicht. Ein Kirrverbot auf der übrigen Fläche steigert die Attraktivität der bekirrten Saufänge. Ab dann heißt es:

BESTÄTIGEN -> VERSTÄTIGEN -> FANGEN!

eine Gitterfalle ist die wohl häufigste eingesetzte Falle – aber ist sie auch die effektivste Falle?

Die Saufänge sind ein arbeitsintensives Verfahren. Stetiges Kirren in und vor dem Fang, der Einsatz von Fotofallen, ständige Wartung und dazu der Fahrtaufwand zu den Fangstandorten. Der Aufwand kann durch Futterautomaten und solarbetriebenen Kamerafallen mit Funkauslösung auf ein Minimum reduziert werden. Vor dem Fang muss die Funktion des Fanges am Einsatzort überprüft werden, damit die Falltüren nicht durch Schmutz oder Äste blockiert.

Die schwedische Lotinfalle ist für das Offenland und für Schilfbereiche ein geeignetes System. Im Wald wird sie hingegen kaum angenommen.

Es wurde rege über Vor- und Nachteile verschiedener Fangsysteme diskutiert. Neben größeren Fangkoralen kamen Gitterfallen, schwedische Lotinfänge und Netzfänge zum Einsatz. Letztere sind eine amerikanische Entwicklung und befinden sich derzeit in der Erprobung, zeigen aber schon vielversprechende Ergebnisse.

Zusätzlich zur Fangjagd wird intensive Nachtjagd in den Pufferzonen betrieben. Um die Schützentrupps zu entlasten und eine tierseuchengerechte Kadaverentsorgung zu gewährleisten, kommt hier den Bergetrupps bei Tag eine wichtige Rolle zu.

Bei der Kadaversuche werden die Suchtrupps von Kadaversuchhunden und Drohnen mit Wärmebildkamera unterstützt. Die Drohnen werden aktuell auch bei Erntejagden eingesetzt, um Rotten zu lokalisieren und die Schützen zu organisieren, damit effektiver Strecke gemacht werden kann und die Sicherheit gewährleistet bleibt. Hierzu wurde ein Droheneinsatz auf dem Gelände simuliert.

Simulation eines Einsatzes moderner Wärmebilddrohnen. klein, handlich, viel versprechend!

Da sich die Jagd in den Kernzonen auf das Schwarzwild beschränkt, entwickeln sich in den betroffenen Gebieten die Populationen der wiederkäuenden Schalenwildarten entsprechend. Damit ist der Waldumbau in Gefahr. Ein Problem, was im Zusammenhang mit dem Fortschreiten der ASP weitere Landesteile betreffen kann.

Es ist zu betonen, dass die Situation der Afrikanischen Schweinepest eine Sondersituation darstellt und effektive Mittel nötig sind, um ihr zu begegnen. Tierschutzaspekte werden bestmöglich berücksichtigt, wobei die Tötung insbesondere von größeren Rotten eine ausgesprochene Stresssituation für die Tiere darstellt. Der ÖJV ist generell kein Befürworter vom Einsatz von Fangeinrichtungen. Der Schwarzwildfang gilt hierbei als effektives Werkzeug im Sinne der Seuchenbekämpfung. Ohne eine Tierseuche sind gut organisierte Drückjagden das bessere Mittel zur Reduktion überhöhter Populationsdichten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die sehr informative und anschauliche Exkursion. Der Erfahrungsaustausch stärkt die Zusammenarbeit der Landesverbände.

Nachtrag: Nach dem jüngsten ASP-Fall bei Meißen wird die Notwendigkeit einer starken Populationsreduktion des Schwarzwildes auch auf den übrigen Landesteilen deutlich. Die Seuche kann in kürzester Zeit, insbesondere durch virenbelastetes Material, rasch auch in entfernteren Gebieten auftreten. Der Einsatz von Fängen sollte daher auch in den übrigen Landesteilen intensiviert werden.